Chronik

Diese Chronik wird weiter überarbeitet und ergänzt wir bitten noch um etwas Geduld.

 

Am 15. September 1951 wurde der Sportverein Ringheim inoffiziell im „Waldcasino“ von 30 anwesenden Personen gegründet. Offizieller Gründungstag ist der 21.04.1951 in der Gaststätte „Hutter“. Ende 1952 stand der Verein kurz vor dem Ende wurde jedoch am 21.06.1953 beim BLSV unter dem Namen „Turn- und Sportverein Ringheim“ angemeldet. Die Eintragung ins Vereinsregister des Amtsgerichtes erfolgte am 01.07.1969.

 

Die Vorstände in zeitlicher Reihenfolge:

 

1951 Karl Autengruber

1953 Rudi Beyerle

1956 Karl Hock

1957 Kurt Osadnik

1958 Horst Gietzen

1959 Kurt Osadnik

1961 Rudi Beyerle

1966 Fritz Huhn

1966 Rudi Beyerle

1972 Franz Weis

1976 Theodor Gruber

1980 Wolfgang Kühn

1984 Wolfgang Otte

1985 Engelbert Mattheus

1988 Egon Keimig

2000 Giorgio Pomillo

2002 Rainer Kratz

2006 Udo Schanz

 

Bereits im Jahr 1950 spielten einige junge Leute vom Süd- und Nordring auf dem Flugplatzgelände am Panzerlitthaus wo sich heute die Firmen Kufa, Denree und Rieter befinden Fußball. Da es sich um durchweg ebene Flächen handelte brauchte man keinen besonderen Sportplatz zu bauen. Der damalige Bürgermeister von Großostheim Nikolaus Boll stiftete damals den ersten Ball. Im ersten Fußballspiel wurde gegen eine Kombination aus Post und Eisenbahn ein 14:2 Sieg gefeiert. Ein Freundschaftsspiel gegen den VFR Großostheim wurde mit 7:0 verloren. Die Mannschaft des Gründungsjahres bestand aus folgenden Spielern: Franz Petzel, Adolf Schidrich, Karl Geist, Walter Gerlach, Karl Maletschek, Hans Jürgen Rudat, Bodo Rudat, Otto Hör, Walter Glawion, Helmut Mattheus und Johann Reichert. 1. Vorsitzender war Karl Autengruber und Kassierer Georg Gerlach.

Das erste Spiel in der Verbandsrunde wurde gegen Hösbach – Bahnhof mit 1:10 verloren. Damals kamen zum Einsatz: Willi Kartschall, Adolf Schidrich, Karl Geist, Walter Gerlach, Karl Maletschek, Joachim Kaschta, Otto Kehrer, Bodo Rudat, Walter Glawion, Helmut Mattheus und Johann Reichert. Den Ehrentreffer erzielte Walter Gerlach.

 

Den 1. Sieg in der Verbandsrunde konnte der TSV am 09.03.1952 gegen den VFR Nilkheim mit 3:2 im Bachgaustadion feiern. Die Mannschaft: G. Weihrich, Otto Hör, A. Grimm, H. Krautwurst, Adolf Schidrich, Karl Geist, Walter Gerlach, A. Späth, Bodo Rudat, Walter Glawion, und Johann Reichert. Die Tore erzielten: Otto Hör, Walter Gerlach und Walter Glawion. Gegen Ende des Jahres ging dem Verein wegen interner Streitigkeiten für einige Monate die Luft aus.

 

Am 21.06.1953 wurde der Verein aufgrund der Initiative einiger besonnener junger Männer unter dem Namen „Turn- und Sportverein“ weitergeführt.

Weitere junge Sportler kamen dazu und im Jahr 1954 stellten sich erste sportliche Erfolge ein.

 

In den folgenden Jahren wurden immer gute Plätze im Mittelfeld der Tabelle erreicht.

 

In der Saison 1956/57 verfügte der TSV über einen 21 Mann starken Kader mit Harry Becker, Adolf Becker, Walter Birkholz, Otto Dahlem, Walter Glawion, Erich Gottfried, Karl Iff, Rudi Kartschall, Willi Kartschall, Herbert Köchl, Wilfried Lenz, Helmut Mattheus, Ludwig Pecho, Albin Rüth, Hermann Schidrich, Georg Schober, Alfred Szengel, Ferdi Schwind und Baldur Rückert.

 

Im Jahr 1959 zählt der Verein bereits 74 Mitglieder. Es wird lange Zeit mit um den Aufstieg gespielt, jedoch wird das vorentscheidende Spiel gegen Grünmorsbach am 25.10.1959 und somit der Anschluß an die oberen Plätze verloren.

 

Im Jahr 1960 nehmen mit der 1 und 2. Mannschaft sowie der A-Jugend 3 Mannschaften am Spielbetrieb teil. Ein Jahr später kommt noch eine Altherrenmannschaft dazu.

 

In den folgenden Jahren wurden immer Plätze im Mittelfeld der Tabelle erreicht.

 

Im Jahr 1966 zum 15 jährigen Bestehen des TSV Ringheim gründete Trainer und Lehrer Bernd Schmitz eine Schülerabteilung. Anlässlich des Jubiläums kam es bei einem Freundschaftsspiel mit dem FC Mömbris zu einem 1:1. Es spielten: Rudi Kartschall, Helmut Mattheus, K. Gyhra, Herbert Köchl, Willi Kartschall, Harald Gietzen, W. Knirim, F. Köchl, W. Gehlert, Roland Metzner und Franz Vojacek der auch das Tor erzielte. Die zweite Mannschaft konnte in der Besetzung Theo Dahlem, Otto Dahlem, Wilfried Lenz, Karl Iff, Leo Metzner, Ernst Baumgärtner, F. Steiner, H. Müller und Norbert Ott einen Sieg erringen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Helmut Mattheus und Walter Glawion für 500 Spiele geehrt.

 

1967 zog der Sportplatz vom Panzerlittgelände an die Anne Frank Schule um. Damals fand ein Sandbahnrennen des MSTC Bachgau um den Sportplatz statt

 

Im Jahr 1967-69 übernahm mit Josef Kufner ein qualifizierter Trainer das Zepter und probierte die Mannschaft aus der C-Klasse zu führen.

 

In der Saison 1969/1970 war der TSV Ringheim unter Spielertrainer Helmut Staudt wieder nah am Aufstieg dran verlor aber das entscheidende Spiel bei Kickers Aschaffenburg. Beim A-Jugendturnier bestritt die erste Mannschaft am 21.06.70 ein Einlagespiel gegen den FSV Mosbach. Das der TSV durch 2 Tore von Karl-Günther Maletschek mit 2:0 gewann.

Im damaligen Kader standen: Franz Hain, Karl-Günther Maletschek, Burkhard Zahn, Bernd Schmitz, Helmut Staudt, Norbert Ott, Paul Schidrich, Alfred Köchl, Rudi Kartschall, Winfried Erhard und Domenico Pantera.

 

Die Saison 1970/71 beendete der TSV auf dem 4.Tabellenplatz.

 

Am 10.06.1971 konnte man nach Siegen gegen Schlierbach (3:1), Dorndiel (2:1) und Klein-Umstadt (2:1) das Turnier in Kleestadt in folgender Besetzung: Rudi Kartschall, Paul Schidrich, Norbert Ott, R. Krautwurst, Roland Sieding, Bernd Schmitz, Helmut Staudt, Rudi Süß, K. Glawion, Karl-Günther Maletschek, Franz Vojacek gewinnen.

 

Im Rahmen des 20 jährigen Jubiläums hat das Bachgaupokalturnier vom 28.06. bis 04.07.1971 in Ringheim Premiere.

 

Am 07.05.1972 konnte eine Abordnung der 1.Mannschaft in der Klasse B den Stadtstaffellauf in Aschaffenburg gewinnen. Dabei waren Günter Noppel, Fredi Maletschek, Rudi Süß, Theo Dahlem, Bernd Schmitz, Karl-Günther Maletschek, Helmut Staudt, Mimo Pantera, Franz Vojacek, Roland Metzner.

 

Am 30.05.1972 konnte der TSV auch das Turnier in Südring nach einem Sieg gegen Scheinheim, einem Unentschieden gegen Kickers und einem Sieg im Endspiel gegen Rot-Weiß Aschaffenburg gewinnen.

 

In den folgenden Jahren konnte in der Verbandsrunde immer um die vorderen Plätze mitgespielt werden. Dies war vor alle, durch erfolgreiche Trainer möglich. In der Saison 1972/73 übernahm Horst Knapp das Ruder beim TSV. In der gesamten Runde findet sich der TSV auf den vorderen drei Plätzen. In der Endabrechnung wird man nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter Weibersbrunn dritter. Die Spieler: Richard Kucharsky, Günther Kraich, Hubert Hinke, Roland Sieding, Krautwurst, Mück, Roland Metzner, Köchl, Zahn, Maschik, Paul Schidrich, Josef Scharf, Franz Vojacek, Rudi Süß, Hermann Bickert, K. Glawion, Maletschek, Reinhard, Zahn, Gietzen, Leo Metzner, Autengruber.

 

Ab der Saison 1974/75 übernimmt Günther Schwarzfischer das als Spielertrainer die sportliche Leitung beim TSV. Zum damaligen Zeitpunkt hat der TSV 8 Mannschaften, E1-, D1-, D2-, C-, B-Jugend, AH-Mannschaft und 1. und 2. Mannschaft.

 

Im 25. Jubiläumsjahr erreichte der TSV einen guten 4. Tabellenplatz. Begangen wurde das Fest mit einem großen Leichtathletik- Schülersportfest, einem A – Jugend und einem AH- Turnier sowie einer Sportwerbewoche.

 

Mit Optimismus startete man auch in die Saison 76/77. Am 9. Spieltag konnte man Wenighösbach nach Toren von Schwarzfischer und Schäfer 2:1 besiegen und den 2. Tabellenplatz erobern. Der 2. Mannschaft gelang an diesem Tag ein 10:1 Kantersieg. Am 05.12.1976 (13. Spieltag) verlor Laufach in Hösbach/Bahnhof mit 2:0. Davon konnte der TSV profitieren der Grünmorsbach nach späten Toren von Schwarzfischer und Kühnel mit 2:0 bezwang und die Tabellenspitze übernahm. Am 15. Spieltag holte sich Laufach diese jedoch nach einem 1:0 Sieg gegen den TSV zurück. Am 02.01.1977 schlug der TSV gegen Lazio Mainaschaff mit 12 Toren (5xSchwarzfischer, 2x Schäfer, Glawion, Mattheus und Hinke per Elfmeter) richtig zu und übernahm erneut die Tabellenführung. Am 27.02.1977 werden Franz Vojacek und Paul Schidrich im Rahmen des Heimspiels gegen Heigenbrücken für 400 Spiele geehrt. Der TSV gewinnt durch 2 Schwarzfischertore mit 2:0. Am 8. Spieltag kann der Vorsprung durch ein 1:0 erzielt von Kühnl in Steinbach weiter ausgebaut werden. Am 13. Spieltag muß die DJK beim 4:1 dran glauben. Am 08.05.1977 sorgt die DJK Hain mit ihrem Sieg gegen Laufach für eine Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen. Gleichzeitig gewinnt der TSV gegen Kickers Gailbach nach 2 Toren von Schwarzfischer und einem von Schäfer. Am 22.05.1977 macht die Mannschaft schließlich ihr Meisterstück verbunden mit dem Aufstieg in die B-Klasse und schickt Lazio Mainaschaff nach Toren von Schidrich (2), Kühnl und Glawion mit 4:0 nach Hause. Torschützenkönig wird Günther Schwarzfischer mit 28 Saisontoren. Im Anschluss an dieses Spiel geht es per Triumphzug ins Zelt des Bürgervereins um den Erfolg gebührend zu feiern. Am 02.07.19 wird die Kräftezehrende und erfolgreiche Saison im Vereinslokal „Ringheimer Hof“ gefeiert. Die Meistermannschaft besteht aus folgenden Spielern: Günther Schwarzfischer, Werner Höfling, Karl-Heinz Gude, Hellwig Schürmer, Engelbert Mattheus, Roland Kühnel, Gerd Schäfer, Josef Scharf, Rudolf Petermann, Nicola Cricelli, Hubert Hinke, Richard Kucharsky, Franz Vojacek, Cosimo Maiolo, Paul Schidrich, Klaus Glawion, Roland Sieding und Rudolf Süß. Ferner gehörten dazu im Spielausschuß Helmut Kapraun, Günther Kraich sowie Platzwart Fritz Lautenberger und die Vorstandschaft Theodor Gruber (1.), Helmut Huck (2.) und Fritz Huhn (Kassierer).

 

Im Endspiel um den Bachgaupokal am 19.06.1977 muß sich unsere Mannschaft im Finale dem Gastgeber FC Wenigumstadt mit 2:1 geschlagen geben.

 

In der Saison 77/78 zerfällt die Meistermannschaft und am Ende muß der TSV nach einer durchwachsenen Saison und dem mit 0:3 verlorenen Entscheidungsspiel auf dem Gelände des FC Südring gegen FC Kleinwallstadt wieder den Gang in die C-Klasse antreten.

 

Dort spielt man zunächst in der Saison 78/79 und 79/80 in der Gruppe Obernburg ohne nennenswerte Erfolge mit.

 

In der Saison 80/81 wird man wieder in die Aschaffenburger C-Klasse geschoben. Günther Kraich als Spielausschußvorsitzendem und Günther Schwarzfischer als Trainer stehen 38 Spieler zur Verfügung.

 

Im Rahmen des 30 jährigen Jubiläums und dem Bachgaupokal übergibt Bürgermeister Herrmann Ritter am 21.06.1981 den neuen Sportplatz am Südring seiner Bestimmung.

 

In den folgenden Jahren ist der TSV aufgrund eines Neuaufbaus in der Tabelle auf den schlechten Mittelfeldplätzen zu finden. Aufgrund eines geschrumpften Spieleraufgebots kann auch keine 2. Mannschaft mehr gemeldet werden.

 

Am 07.08.1982 wurde Günther Schwarzfischer für 300 Spiele geehrt und gleichzeitig vom Vorsitzenden Gerhard Kühn und 2. Vorsitzenden Dieter Büchler verabschiedet.

 

In der Saison 1982/83 übernahmen Hellwig Schürmer und Josef Scharf das Traineramt. Der Kader bestand aus Demuth, Cosimo Maiolo, Hartmann, Franz Vojacek, Engelbert Mattheus, Josef Scharf, Hellwig Schürmer, Peter Hepp, Herbert Koch, Karl-Heinz Gude, Egon Bauer, Hawel, Mimo Pantera, A. Sauer, G. Sauer, Thomas Eiber, Walter Bogner. Es wurden folgenden Aktuere geehrt: Otto Dahlem (750 Spiele), Leo Metzner (700), franz Vojaecek (600) Paul Schidrich (500), Richard Kucharsky (400), Hellwig Schürmer (300), Josef Scharf (300), Engelbert Mattheus (250), C. Maiolo (250)

In der Mitgliederversammlung 1983 zeigte sich der Vorsitzende Gerhard Kühn mit dem Abschneiden der 1. Mannschaft nicht zufrieden, da man über eine Statistenrolle in der C-Klasse nicht hinauskam. Große Hoffnungen setzte man in die neu gegründete Damenmannschaft und Aushängeschild war die Leichtathletikabteilung unter Leo Erhard

In der Saison 1984/85 konnte man wieder unter Spielertrainer Walter Brand und mit einem Kader von 35 Spielern unter den besten Mannschaften mithalten und konnte am Ende den 3.Platz belegen. Im Aufgebot standen: Wolfgang Hock, Josef Vogl, Egon Bauer, Gunter Braun, Walter Bogner, Hellwig Schürmer, Thomas Haverkorn, Gregor Kapraun, Yilamz Ezgin, Karl-Heinz Kieser, Axel Guth, Herbert Koch, Walter Brand. In der 2. Mannschaft spielten A. Sauer, Jürgen Sauer, Franz Vojacek, C. Kaynar, Josef Scharf, Peter Höflich, Otto Dahlem, Leo Metzner, Herbert Koch, C. Ünsal, Peter Zieger; Osvaldo Vanelli.

 

Am 26.05.1985 (Pfingstsonntag) veranstaltete der TSV ein Fußballturnier der 1. Mannschaften mit Kickers Aschaffenburg, VFR Großostheim, FSV Schlierbach, RW Radheim, VFR Nilkheim und dem TSV Wiesthal. Die Frauenmannschaft und die Soma bestritten jeweils Einlagespiele. Der Tag klang mit einem gemütlichen Beisammensein und Tanz aus. Am Pfingstmontag folgte auf einen zünftigen Frühschoppen ein Preisskat des Saktclubs „Ohne Vieren“. Beim Bachgaupokal in diesem Jahr erreichte man den 4.Platz.

Bei der Sportfunktionäreehrung am 24.11.1986 im TSV Vereinsheim in Pflaumheim überreichte der Vizepräsident des BLSV und Vorsitzende des Bachgau-Pokalausschusses MDL Ritter (Mömlingen) unter anderem die Ehrennadel „Silber und Gold“ mit Urkunde an Theo Gruber für besondere Verdienste im Sport.

In der Saison 1985/86 starteten über die Hälfte der Mannschaften mit dem Ziel Aufstieg. Am 03.11.1985 kam es am Südring gegen die Mannschaft von Hessenthal zum Spiel um Platz 2. Zwar war der TSV über das gesamte Spiel feldüberlegen konnte jedoch kein Tor erzielen, so musste man in der 86. Minute das bittere 0:1 hinnehmen. Die Saison beendete man auf dem 7. Tabellenplatz.

In der Saison 1986/87 es kam es zum Großostheimer Oktoberfest zum Derby gegen den VFR das der TSV nach großem Kampf vor 400 Zuschauern erst durch einen Elfmeter in der 83. Minute verlor.

Am 16.08.1987 trat die junge Ringheimer Mannschaft in der 3. Runde des DFb Pokals auf die Mannschaft von Gencler Birligi. Durch eine konzentrierte und energische Leistung konnte bis zur Halbzeit ein 4:0 herausgespielt werden. Zwar gefielen die Türken durch technisch schönen Fußball waren jedoch mit ihrem Latein meist im Strafraum am Ende. So kam es zum Endergebnis von 7:3. Aus einer geschlossen Mannschaftsleistung stachen Walter Bogner, Michael Zwanziger und Horst Kempf heraus. Es spielten: Gulick, Patrick Schuster, Giuseppe Lopomo, Michael Zwanziger, Walter Bogner, Kaynar, Horst Kempf, Raimund Kempf, Sven Väth, Kissel, Benker und Herbert Koch. In der 4. Runde scheiterte man mit 2:3 am FC Wenigumstadt.

Vom 1.8.1986 bis 30.06.1988 übernahm Hellwig Schürmer das Traineramt.

In der Saison 1987/88 konnte der TSV auf insgesamt 28 Spieler zurückgreifen und brauchte diese auch um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Es wurde probiert aus der A-Jugend den neuen Stamm der 1. Mannschaft im kollegialen Stil zusammen zu führen. Am 05.06.1988 konnte Egon Keimig als 1. Vorsitzender Josef Scharf und Hellwig Schürmer für 500 Spiele und Walter Bogner und Giuseppe Lopomo für 250 Spiel ehren.

In der Saison 1988/89 übernahm mit Günther Schwarzfischer ein alter Bekannter für ein Jahr den Trainerposten. Die Saison wurde als 8. beendet.

In der darauffolgenden Saison ging der Weg wieder nach oben und am Ende wurde mit dem 3. Tabellenplatz das beste Ergebnis der letzten 10 Jahre erreicht. Trainer waren Detlef Kranz (bis Februar) und Hans Peter Knecht bis Saisonende. Der Kader: Jürgen Endemann, Josef Vogl, Mimo Pallara, Michael Zwanziger, Patrick Schuster, Hellwig Schürmer, Peter Zieger, Horst Kempf, Raimund Kempf, Detlef Kranz, Sven Väth, Michael Höflich, Karl Heinz Gude, Reginald Franta.

Im DFB Pokal 1990 konnte man in der 1. Runde den SV Großwallstadt mit 4:2 ausschalten, so dass es am 29.07.1990 zum Derby gegen den 2 Klassen höher spielenden VFR Großostheim kam. Hier setzte man von Anfang an Akzente und setzte den Gast unter Druck was zu Toren durch Jürgen Sauer und Karl-Heinz Gude führte, die jeweils durch Siggi Haas ausgeglichen wurden. Wobei das 2:2 erst 7 Minuten vor Schluß viel. In der 2. Halbzeit der Verlängerung sorgten Spielertrainer Thomas Zügner und Sven Väth für die Entscheidung zu unseren Gunsten. Es spielten: Jürgen Endemann, Josef Vogl, Patrick Schuster, Walter Bogner, Thomas Zügner, Herbert Koch, Horst Kempf, Raimund Kempf, Roland Schuler, Jürgen Sauer, Sven Väth, Michael Höflich, Karl Heinz Gude, Reginald Franta, Kissel, Karaöz.

In der Saison 1990/91 startete Trainer Thomas Zügner in sein 2.Trainerjahr mit der Vorgabe Neuformierung und Festigung der Mannschaft mit dem Fernziel Aufstieg in die B-Klasse. Zu Jahresende 1990 konnte der 3. Platz belegt werden und die Hoffnung war groß, dass im Jubiläumsjahr 1991 der Trend weiter nach oben geht, zumal eine Meisterschaft überfällig war

Nach dem am 14.04.1991 der 3. Tabellenplatz nach 12:2 Punkten in Folge erreicht wird und der Anschluß zur Spitze hergestellt ist, verlässt am 03.05 für alle überraschend Thomas Zügner den Verein. Zwar kann mit Hans-Peter Knecht noch am selben Tag ein Trainer für den Rest der Saison verpflichtet werden, jedoch wird die Runde als 5. beendet.

Im 40. Jubiläumsjahr bestand die Führungsriege und Mannschaft aus folgenden Leuten: Spielausschuß Paul Schidrich, Walter Reinl (2. Vorsitzender), Herbert Koch (3.Vorsitzender), Spielausschußvorsitzender Herrmann Bickert, Egon Keimig (1. Vorsitzender), Peter Zieger, Cem Karadec, Jürgen Sauer, Michael Salaices, Thorsten Ullrich, Jürgen Endemann, Josef Vogl, Michael Zwanziger, Patrick Schuster, Horst Kempf, Roland Schuler, Michael Scheuner, Kempf, Walter Bogner, Sven Väth, Michael Höflich, Karl Heinz Gude, Reginald Franta, Andreas Günther, Arno Michalka und Trainer Thomas Zügner.

Die Jubiläumsfeier findet in 2. Etappen statt. Am 21.06.1991 wird ein Ehrenabend in der Schulturnhalle gefeiert. Unter den Zuschauern kann der 1. Vorsitzende Egon Keimig auch zahlreiche Prominenz begrüßen. Die Ehrungen werden durch Einlagen der Jazztanzgruppe unter der Leitung von Renate Fischer begleitet. Unter der Leitung von Theo Gruber wird eine Festschrift erstellt die den Werdegang des Vereins mit seinen damals 448 Mitgliedern aufzeigt. Der 2. Teil der Festivitäten findet in einer Sportwerbewoche vom 01.07 bis 07.07.91 auf dem Sportgelände am Südring statt. Unter anderem findet ein Turnier für Freizeitmannschaften und E- und F-Jugend statt. Die Soma machte ein Einlagespiel gegen Leider, Renate Fischer (Leiterin Gymnastikabteilung) und Anja Zahn (Mutter- und Kinderturnen) stellten gemeinsam einen Sport- und Spielenachmittag für Kinder auf die Beine. Den Abschluß der Festwoche bildet das Turnier der aktiven Mannschaften mit anschließendem Bayrischen Schmankerlabend.

In die Saison 1991/92 ging man unter Trainer Hans-Peter Knecht mit neuem Elan und neuformierter Mannschaft und wollte endlich den Aufstieg schaffen. Trotz eines Kaders von insgesamt 32 aktiven Spielern sprang am Ende nur der 11. Tabellenplatz heraus. Der Kader: Jürgen Endemann, Michael Salaices, Thomas Kucharsky, Michael Scheuner, Walter Bogner, Josef Vogl, E. Kempf, Bernd Gehlert, Manfred Weiß, Michael Zwanziger, Egon Bauer, Andreas Günther, Karl-Heinz Gude, Raimund Kempf, D. Wachtel, Sven Väth, Peter Zieger, Gennaro De Marco, Herbert Koch, Michael Höflich, Arno Michalka, Randolf Seitz, Thomas Drescher, Roland Schuler, Reginald Franta, Marco Heininger, Horst kempf, Markus Schürrer, S. Aykut, Andreas Vojacek, B. Bischoff, Andreas Roock.

Die Saison 1992/1993 beendete man am Ende etwas unglücklich auf dem 3. Tabellenplatz. Beim Bachgaupokal-Turnier in Radheim sicherte sich der TSV Pflaumheim im kleinen Finale gegen den TSV Ringheim mit einem 1:0 den dritten Platz. Den Elfmeter-Pokal nahm der TSV Ringheim mit.

In der Saison 1993/94 ist es endlich soweit, unter dem im zweiten Jahr tätigen Trainerteam Roland Metzner und Gyulia Toth kann das Ziel Meisterschaft kann realisiert werden. Bereits vor der Saison wird der TSV als Titelkandidat gehandelt. Von Beginn der Saison an nimmt der TSV das Heft in die Hand und steht während der ganzen Saison nie schlechter als Platz 2. Während der ganzen Saison wurde ein Spiel verloren, insgesamt wurden 109 Tore geschossen und 24 kassiert. Herausragender Mann dabei Thomas Drescher mit 45 Treffern. Aber auch die 2. Mannschaft kommt durch gute Leistungen am Ende der Saison zu Meisterehren. Somit kommt es in der Saison 1993/1994 zur bisher ersten und einzigen Doppelmeisterschaft in der Vereinsgeschichte.

Der Aufstiegskader: Stefan Bott, Walter Bogner, Jüksel Cicek, Thomas Drescher, Gennaro de Marco, Roberto de Marco, Andreas Günther, Hansi Hirschl, Wolfgang Hock, Raimund Kempf, Alex Keimig, Herbert Koch, Rainer Kratz, Arno Michalka, Thomas Müller, Ralf Rückert, Demirakis Pascalis, Jeffrey Pelt, Andreas Schmidt, Markus Schürrer, Thomas Schwab, Roland Schuler, Randolf Seitz, Michael Salaices, Serkan Aykut, Davor Svrtan, Z. Svartan, Josef Vogl, Sven Väth, Andreas Vojacek, Manfred Weiß, Michael Zwanziger.

Die fällige Meisterschaftsfeier steigt am 02.07.1994 in der Schulturnhalle. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Michael Zwanziger für 300 Spiele und Walter Bogner für 400 Spiele geehrt.Im März 1994 beschließt der Bauausschuss der Gemeinde Großostheim den Bau eines zweiten Sportplatzes am Südring. Dieser 95x67 Meter große Ausweichplatz mit Flutlichtanlage ersetzt den alten Sportplatz an der Anne frank Schule und dient hautsächlich als Trainingsplatz und für Schülerspiele.

Im Juni bekommt im Rahmen einer Feierstunde bei der Distelhäuser Brauerei als eine der 10 besten und treffsichersten Amateurmannschaften vom ehemaligen Nationalspieler Karl-Heinz Förster den Offensiv Pokal verbunden mit einem Satz T-Shirts und einem Geldbetrag entgegen nehmen.

In der Saison 94/95 kann man sogar die Großostheimer bezwingen und mischt in der B-Klasse mit Platz 4 in der Endtabelle bei 34:22 Punkten und 58:41 Toren oben mit.

In der darauffolgenden Saison probiert das Trainerduo Toth/Metzner in seinem 4. Jahr eine neue Mannschaft aus überwiegend jungen Spielern aufzubauen. Mit Thomas Drescher verlässt der treffsicherste Spieler den Verein in Richtung Hain. Als Neuzugänge werden Frank und Jürgen Schneider, Roland und Martin Klebing. R. Eisenhofer, St. Petrovic, A. Pferdmenges, Sven Väth, Jeffrey Pelt, Michael Salaices, Andreas Mattheus, H. Schwab und Ralf Simon begrüßt. In einer durchwachsenen Saison übern immt Delef Griebert unterstützt von Wolfgang Hock und Roland Schuler ab 26.01.1996 das Traineramt nach dem sich überraschen Roland Metzner und Gyulia Toth dem VFR Großostheim angeschlossen habe. Die Saison endet auf dem 9. Tabellenplatz.

Im Jahr 1996 wächst der Verein auf 480 Mitglieder. Neben den Angeboten Leichtathletik, Fußball, Gymnastik (Jazz- und Wirbelsäule), Mutter- und Kinderturnen wird auch Mädchenfußball angeboten.

Im gesellschaftlichen Bereich setzt man durch organisierte Ausflüge der Jugend und Aktiven auf ein gemeinsames Miteinander.

Vom 21 bis 28 Juli 1996 findet das Bachgaupokalturnier in Ringheim statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch das 45 jährige Vereinsjubiläum mit einem Geburtstagsfest begangen. Im Turnier scheitert der TSV sowohl im Spiel (an Pflaumheim) als auch vom Elfmeterpunkt (an Mosbach).

In der Verbandsrunde 1996/97 kann man abschließend den 5. Platz erreichen. Die Reserve wird 7. Im Jahr 1997 verfügt der Verein über 1. und 2. Mannschaft, Soma und 140 Jugendliche die in 8 Jugendmannschaften von den Bambini bis zur A-Jugend spielen. Jugendleiter sind Robert Schulz und Alexander Hock.

Der Bachgaupokal findet in diesem Jahr beim VFR Großostheim statt und Ringheim zieht gegen Pflaumheim wieder im Finale den Kürzeren. Jedoch holt man den Elfmeterpokal und stellt mit Thomas Drescher den treffsichersten Schützen.

In der Saison 97/98 begann man wieder gut und legt aber erneut eine durchwachsene Rückrunde hin, so dass man in der Endabrechnung den 8. Platz belegte.

Beim Bachgaupokalturnier in Schaafheim verliert man das Spiel um Platz 3 gegen Mosbach. Erringt aber erneut den Elfmeterpokal. Unter den treffsichersten Schützen befindet sich unter anderem auch Frank Schneider mit 4 Toren.

Die Saison 98/99 verläuft trotz vieler guter Spieler äußerst durchwachsen und bis zum letzten Spieltag war die Frage bezüglich der Abstiegs- und/oder Relegationsspiel offen. Großen Anteil am Nichtabstieg hatte Trainer Christian Mahncke, der es trotz Verletzungen, Krankheiten und Urlaub trotzdem immer wieder schaffte eine schlagkräftige Truppe auf den Platz zu bringen. Am Ende steht Platz 11.

Bedingt durch die Ausfälle in der 1. Mannschaft schafft es die 2. Mannschaft nur mit vielen Anstrengungen Woche für Woche eine Mannschaft auf den Platz zu bringen. Aber durch großen Sportsgeist und Einsatzwillen gelang es der Mannschaft aus alten und jungen Spielern auch in Unterzahl einen geregelten Spielbetrieb zu gewährleisten.

Beim Bachgaupokal in Wenigumstadt landet man auf dem 4. Platz.

Zur Saison 99/2000 kehrten Thomas Müller und Stefan Bott vom TSV Pflaumheim zurück und auch Norman Gehlert kam aus Haibach zu seinem Heimatverein zurück. Dazu kamen Thomas Akman, Martin Chyla und Michael Gramatowski aus der eigenen Jugend. Somit stand Trainer Christian Mahncke in der 6. B-Klassesaison eine ganz andere Mannschaft zur Verfügung. Trotz gutem Beginn und höheren Ambitionen endete auch die Saison nach einer Zitterpartie um den Abstieg am Ende mit Platz 11.

Im Jahr 2000 konnte der TSV das Endspiel des Bachgaupokals gegen den FC Wenigumstadt für sich entscheiden und den Pokal nach 30 Jahren Pokalgeschichte das erste Mal mit nach Hause nehmen. Zur damals erfolgreichen Mannschaft zählten: Arno Michalka, Nico Dahlem, Marco Appelmann, Steffen Sauer, Michael Häfner, Christoph Weber, Norman Gehlert, Bernd Gehlert, Alex Keimig, Rainer Kratz, Thomas Akman, Thomas Müller, Giovanni Campanelli, Ahmet Cakirman, Massimo de Marco, Roman Fiolka, Holger Ehmann, Dion Boghoz und Berzan Aytun. Der Verein zählte 512 Mitglieder.

Im Oktober 2000 verließ Christian Mahncke den Verein. Ihm folgten auf dem Trainerstuhl Roland Schuler mit Co-Trainer Roland Metzner einem altgedienten Trainer beim TSV. Ab Januar 2001 übernahm Frank Leiker das sportliche Zepter am Südring die Saison 2000/2001 konnte im vorderen Feld der Tabelle beendet werden.

Bachgaupokal ganz allgemein

Im Jahr 1971 wurde in Ringheim die Idee zum Bachgaupokal aus der Taufe gehoben. Dort fand auch das 1. Turnier statt. Es spielen der FC Wenigumstadt, VFR Großostheim, TSV Pflaumheim, Viktoria Schaafheim,, RW Radheim, FSV Mosbach, FC Viktoria Mömlingen und der TSV Ringheim jährlich die beste Mannschaft im Bachgau aus. Wobei der Austragungsort immer wechselt. Bedingt durch den Ausstieg des FC Viktoria Mömlingen und die Fusion von RW Radheim und FSV Mosbach kommen ab dem Jahr 2010 der FSV Schlierbach und die Spvgg Niedernberg dazu.